Alles ist kommuniziert

Was ist Los?

[loːs] Adjektiv, Adverb und Substantiv

LOS kommt aus dem Verb lösen und hat die Aufgabe, zu befreien. Jedes Wort das LOS trägt, ist befreit von seiner Entität. Der Aufruf «Los!» sagt: «Befreie dich von dem Ort am dem du eben bist» . Und so der Weg zum Sein: Man muss sich erst befreien, von dem, was man denkt, dass man ist. Denn die Realität ist in Wirklichkeit ganz anders.

LOS könnte als ethische Kommunikation bezeichnet werden oder als Forschung um die Kunst der Kommunikation. Es steht nicht fest, sondern es ist dynamisch. LOS kennt keine Form, es erstreckt sich über Corporate Identity bis zum Film, von Fotographie bis zum einfachen Gespräch.

LOS ist dem Konzept New Work sehr nah. Doch es konzentriert sich mehr auf den persönlichen Ansatz, um das New Work Konzept umsetzen zu können.

Der Mensch

Die Gesellschaft

Die Kommunikation

Das Kommunizieren

Die Kreativität

Der mensch

Jedes Lebewesen strebt danach, zu leben. Wird dieses Streben verhindert, leidet das Lebewesen.

Das Leben selbst zeigt keinen Sinn, sondern nur einen Zweck: leben. Der Mensch ist ein Lebewesen, welches die Wirklichkeit wahrnimmt. Doch wie die Wirklichkeit ist, ist frei von seiner Wahrnehmung. Somit kann jegliche Sinnhaftigkeit nur aus eigenem Glaube entstehen.

Der Mensch strebt nicht nur danach zu leben: Sein Bewusstsein erzwingt seinem Leben eine Sinnhaftigkeit, die auf dem eigenen Glauben basiert. Dies schafft ihm eine neue Kondition; ein neues Streben. Wird er daran gehindert, leidet seine Existenz.

Um sein Leben zu verwirklichen, muss also der Mensch seinen Glauben wahrnehmen und umsetzen. Doch ist jeder Glaube eigen-artig, frei von äußeren Bedingungen.

Glück übt also in der Freiheit. Es ist die Verwirklichung seiner Selbst. Anders gesagt, heißt glücklich sein, selbst sein. Je mehr ich selbst sein kann, desto mehr wächst mein Existenzgefühl. Bin ich dabei von anderen abhängig oder eingeschränkt, schrumpft mein Existenzgefühl.

Glücklich sein ist damit eine Sache der Verantwortung, sich selbst, seinen Mitmenschen und seiner Umwelt gegenüber. Glück ist nicht optional oder utopisch, Glück ist pragmatisch.

DIE GESELlSCHAFT

Der Mensch ist zerrissen zwischen Bewusstsein und primitiven Ängsten. Dies führt ihn dazu, Sinnhaftigkeit mit Funktionalität zu ersetzen. Doch  die Sinnhaftigkeit ist eine Funktion des Menschen.

Seine Wahrnehmung wird in die Irre geleitet und die dadurch entstandenen Werte trennen ihn von der Wirklichkeit und von dem, was er ist. Die Welt ist komplexer geworden, doch seine Wahrnehmung hat sich nicht weiterentwickelt. Er bleibt unfrei, unpragmatisch und dabei unglücklich.

Das Problem ist also menschengemacht und nicht materialistisch: materialistisch ist der Mensch längst befriedigt, nur seine spirituelle Erwachung fehlt. Es fehlt ihm, die Kondition seiner Existenz zu akzeptieren um zu dieser zurück zu finden.

Die Welt expandiert nicht, die Ressourcen sind begrenzt, Menschen und Natur gehören zusammen, alle leben einzeln zusammen.Es ist an der Zeit, Paradoxa wahrzunehmen. Dies verlangt die Überwindung seiner Selbst, über das Ego und die Einbildung hinauszuwachsen. Es ist an der Zeit, sich von alten Mustern zu lösen, die nicht funktionieren.

Es ist an der Zeit, aus der eigenen Realität auszubrechen, um sich mit der Wirklichkeit zu binden.

Die kommunikation

Aus der eigenen Realität herauszubrechen, bedeutet bei der Kommunikation mit sich selbst anzufangen. Denn alles ist kommuniziert. Will ich mich befreien, muss ich anfangen  mit mir selbst zu kommunizieren. Glück kennt keine Lüge. Denn die Lüge trennt von der Wirklichkeit, von dem was ist. Und damit wird man weniger selbst: weniger sein. Doch Glück wächst mit der Intensität des Existenzgefühls.

«80% der Kommunikation passiert unter dem Tisch». Bisher haben wir diese 80% nicht wahrgenommen sondern abgelehnt. Negative Emotionen werden tabuisiert, die Sexualität ist noch verteufelt, die Ehrlichkeit ist nicht frei. So vieles verhindert, Selbst zu sein. Kommunikation kennt keine Form, sie ist immer und überall da. Alles ist kommuniziert. Selbst eine Lüge ist kommuniziert.

Zu oft limitiert sich die Kommunikation auf die rationale Form, obwohl ihre Form unbegrenzt ist: reicher, vielfältiger, grenzenlos. Die Musik, die Körperlichkeit und selbst die Stille vermitteln Informationen, die keine Worte vermitteln können.

Kommunikation fängt bei sich selbst an. Je mehr ich mich kenne, desto besser kann ich andere verstehen. Je mehr ich mit mir kommuniziere, desto besser kann ich kommunizieren.

Es ist an der Zeit, das eigene Unbewusststein kennen zu lernen um sich im Ganzen kommunizieren zu können.

Das Kommunizieren

Ein Konzern ist eine Entität, der seine Identität genauso wie ein Individuum aufbaut. Es herrschen die gleichen Gesetze, wie für das einzelne Individuum. Basiert die Kommunikation zu sehr auf der Umgebung, vermittelt der Konzern sich weniger und seine Abhängigkeit steigt. Aber je besser er sich und seine Botschaften kennt, je klarer wird seine Aussage.

Warum soll man die Wertigkeit umstellen, sobald man einen Konzern vertritt und nicht mehr ein Individuum ist? Wie kann man einem gesunden Verhältnis aufbauen, in dem man seine Kunde oder Zielgruppe manipulieren will? Aggressive Marketingmaßnahmen werden damit gerechtfertigt, dass sie funktionieren. Doch die Atombombe funktioniert auch.

Es ist nicht nur normal sondern wertgeschätzt, den Willen seiner Mitmenschen zu beeinflussen, um eigene Bedürfnisse zu befriedigen. Es wird geduzt und befohlen, es wird so sogar daran geforscht, zu manipulieren. Dieses verantwortungslose Verhalten schafft kein Vertrauen und ermöglicht damit keine Nachhaltigkeit. Werben ist im Grunde genommen ein Irrsinn, jedoch ist informieren legitim.

Noch müssen sogar Gesetze entwickelt werden, dass Konzerne sich menschlich benehmen. Dass überhaupt Gesetze dafür notwendig sind, zeigt die Verantwortungslosigkeit solcher Konzerne. Die Grundlage der Kommunikation muss also neu wahrgenommen werden. Für eine bessere Welt müssen Absender anfangen, sich verantwortungsvoll und bewusst zu verhalten.

Es geht nicht darum, die Wahrheit zu finden. Es geht nur darum, nicht zu lügen. Diese Transparenz ist der beste Weg, Vertrauen von seinen Mitmenschen oder Kunden zu bekommen. Und Vertrauen schafft Nachhaltigkeit. Lügen lohnt sich nicht.

Erfolg zeichnet sich nicht nur durch grüne Zahlen aus, sondern durch die Fähigkeit, sich im Einklang mit seiner Umgebung zu entwickeln und dabei die Verwirklichung seine Mitarbeiter zu ermöglichen.

Es ist an der Zeit, eine neue Sprache zu lernen.

Die kreativität

Jeder Mensch ist einzigartig. Wer sich selbst verwirklicht, setzt seine Einzigartig um. Was einzigartig ist, ist per se anders. Und was anders ist, wird auch «kreativ» genannt.

Die Rolle des Gestalters besteht also nicht darin, eine Idee zu erfinden: Er übersetzt einen Glauben. Der Auftraggeber ist der Kreative, denn Er kreiert. Der Gestalter ist ein Medium, welches dem Auftraggeber zur Verwirklichung hilft.

Der Gestalter ist die Hebamme und bei der Geburt ist man nackt. Eine angenehme Geburt verlangt damit Vertrauen. Ohne Vertrauen entstehen Konflikte, die das Kind verletzen werden. Hiermit ist die kreative Aufgabe keine Dienstleistung, sondern ein rationaler und emotionaler Prozess.

Je mehr der Auftraggeber seinen Glauben kennt, desto leichter wird die Übersetzung. Je mehr der Auftraggeber über seinen Willen Bescheid weiß, desto genauer wird seine Kommunikation.

Deshalb geht die Kunst der Kreativität längst über die gestalterischen Kenntnisse hinaus: Es ist eine intime Geburt, die vor allem Vertrauen braucht.

Bisherige Ansätze

Das Bootprojekt

Ein Kind tanzt, lacht und singt, frei wie der Wind. Diesen freien Ausdruck seiner Selbst verlernt es mit der Zeit, bis es davon überzeugt wird, dass nur Künstler einen freien Zugang zu ihrem Selbst haben. Doch wer sich verliebt, wird plötzlich Dichter.
LOS ist auch ein Kunstprojekt, in dem ein Segelboot als kreative Insel dient. Es wird ein Ort geschaffen, in dem es zur Hauptbeschäftigung wird, nur noch das Eine zu tun, weg von allen Verpflichtungen und Ablenkungen, die das sonst nicht ermöglichen:Eine Befreiung aus dem alltäglichen Müssen, wodurch der Zugang zu sich selbst neu geschaffen wird.
Ein Zeitrahmen und ein Ziel werden gesetzt und ich werde meine kreativen Kenntnisse zur Verfügung stellen, um gemeinsam freie Kunstwerke zu kreieren.